Chronik

Gründung des Gesangs-Musikvereins Unterpremstätten

Die Gründung des Gesangs- und Musikvereins durch Oberlehrer Franz Schmidt erfolgte am

8. April 1923

 

Als Obmann fungierte von 1923 bis 1925 Dr. Hans Stipper, das Probenlokal war vorerst ein Raum im Schulhaus.

1925 kam es zur Trennung vom Musikverein.

1926 wurde beim Gasthaus Gessner die erste Liedertafel abgehalten.

1930 löste das Maisingen das Straßensingen ab.

1931 nahm der Chor erstmals an einem Wertungssingen teil.

1933 – 1935 ruhte die Tätigkeit des Gesangsvereines wegen Mitgliedermangel.

1936 erlebte der Verein unter Chorleiter Franz Trost einen neuen Aufschwung. Die Proben hielt er in seinem Hause ab.

1937 wurde das Probenlokal wieder zum Gasthaus Gessner verlegt. In diesem Jahr erfolgte der 1. Sängerausflug nach Marburg und Pettau in Slowenien. Höhepunkt war wohl die Teilnahme am 12. Deutschen Sängerfest in Breslau.

Während des zweiten Weltkrieges gab es keine Vereinstätigkeiten.

1946 wurde die Vereinstätigkeit durch Obmann Franz Trost und Chorleiter OSR Dir. Anton Orthacker wieder aufgenommen.

1948 beging man das 25jährige Gründungsjubiläum mit einem großen Sommerfest und einem Gästesingen.

1949 führte die neu entstandene Theatergruppe zum Anwachsen der Vereinsmitglieder durch Chor- und Theaterleiter Dir. Anton Orthacker. Die nächsten Jahre waren von einer regen Vereinstätigkeit geprägt, wobei die Aufführung des Theaterstückes „s`Nullerl“ den Höhepunkt bildete. In dieser Zeit wurde auch der alljährliche Silvesterball im Gasthaus Gessner abgehalten. Seit damals wird regelmäßig der heute schon traditionelle Fetzenmarkt veranstaltet.

1975 bildete sich aus dem Männergesangsverein unter der Leitung von OSR Dir. Gotthelf Orthacker ein gemischter Chor.

1978 nahm der Chor am Sängerbundfest in Graz teil.

1979 veranstaltete der Gesangsverein das 1. Adventsingen im Kultursaal Unterpremstätten.

1984 erhielt OSR Gotthelf Orthacker die höchste steirische Auszeichnung für Sänger und Chorleiter, die Viktor-Zack-Medaille. Er übergab die Leitung des Chores an Frau VOL Liselotte Sterbenz.

1985 das Bezirkssingen Graz-Umgebung wurde von unserem Verein in der Schwarzlhalle veranstaltet.

1986 gab es den 1. Liederabend unseres Gesangsvereines unter der neuen Leitung von Frau VOL Lieselotte Sterbenz.

1989 bildete die Sängerfahrt nach Bòly in Südungarn einen einmaligen Höhepunkt.

1995 wurde Herr Franz Trost für seine 65jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.

2002 im Zuge der Chorreise ins benachbarte Slowenien zum Wallfahrtsort Ptujski Gora feierte unser Viktor-Zack Medaillenträger OSR Gotthelf Orthacker seine „Goldene Hochzeit“ mit Gattin Anna.

2003 anlässlich des 80jährigen Bestehen des Chores ein Festkonzert mit dem Gastchor „Leiblknöpf“, Solisten Andras Hofer und Mag. Johannes Chum.

2007 Namensänderung: aus „Gesangsverein Unterpremstätten“ wird der „Gesangsverein Unterpremstätten-Zettling“.

2008 Ein weiterer Höhepunkt seit Gründung des Chores ist die Teilnahme am Nationalen Sängertreffen in Riga. Ein Sängertreffen, an dem ca. 1750 Chöre aus Lettland teilnehmen, aber nur ca. 15 Chöre aus dem Rest der Welt eingeladen werden.

2009 Teilnahme am Chorfest „Volkslied im neuen Kleid“ im Stefaniensaal in Graz zu Ehren unseres „Erzherzog Johann“.

2009 Einführung des neuen Vereinslogos und die Erlaubnis der Gemeinden Unterpremstätten und Zettling zum Führen der Gemeinde-Wappen.

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Obmänner

Chorleiter

1923-1925   Dr. Hans Stipper 1923-1929   Dir. Franz Schmidt
1925-1928   Josef Lackner 1929-1932   Dir. Rudolf Bäck
1928-1929   VSDir. Franz Schmidt sen. 1932-1936   Karl Berger
1929-1930   Franz Trost 1936-1937   Franz Trost
1930-1937   Leo Reinbacher
Während des 2. Weltkrieges keine Aktivitäten Während des 2. Weltkrieges keine Aktivitäten
1946-1982   Franz Trost 1946-1975   OSR. VSDir. Anton Orthacker
1982-1984   Johann Neuhold 1975-1984   OSR. VSDir. Gotthelf Orthacker
1984-1994   Johann Schwar 1984-2005   VOL Liselotte Sterbenz
1994-2005   Vinzenz List 2005-2006   Florian Meixner
2005-2009   Brigitte Dertzmanek 2006-             MMag. Ilze Kroja-Holzer
2009-             Rudolf Zink

Griaß enk Gott, ålle miteinand!